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Navigation in Punktwolken – Rotationspunkt richtig nutzen

Beim Arbeiten mit Punktwolken wirkt die Navigation oft ungenau oder „springt“. Die Ansicht dreht sich nicht um den gewünschten Bereich, sondern scheinbar um einen entfernten Punkt.

Die Drehung der Ansicht erfolgt immer um einen sogenannten Rotationspunkt.

Wenn sich kein auswählbares 3D-Element (z. B. Kante, Fläche oder Punkt) in der Nähe befindet,
verwendet das System automatisch den Nullpunkt des globalen Koordinatensystems.

Da eine Punktwolke zunächst keine klassischen CAD-Elemente enthält (keine Kanten, Flächen oder Scheitelpunkte), liegt der Rotationspunkt häufig ungünstig – oft weit außerhalb des sichtbaren Bereichs.

Lösung

Setzen Sie den Rotationspunkt gezielt selbst.

So geht’s:

  1. Erstellen Sie einen 3D-Punkt an einer gewünschten Stelle in der Punktwolke
  2. Klicken Sie auf diesen Punkt mit linker Maustaste und halten sie gedrückt zum Drehen.

👉 Die Rotation erfolgt nun um diesen Bereich.

Ergebnis
  • Präzisere Drehbewegung
  • Stabilere Navigation
  • Kein „Springen“ um den Nullpunkt
  • Bessere Kontrolle bei Detailarbeit
Tipp aus der Praxis

Setzen Sie mehrere 3D-Punkte als Navigationshilfen, z. B.:

  • auf Bauteilen
  • auf Ebenen
  • auf wichtigen Detailstellen

👉 So können Sie schnell zwischen relevanten Bereichen wechseln.

Hinweis
 

Dieses Verhalten ist technisch bedingt und besonders bei großen Punktwolken normal.
Durch das gezielte Setzen von 3D-Punkten lässt sich die Navigation jedoch deutlich verbessern.