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Performance-Tipps bei großen Baugruppen und 2D-Projektionen in IN-CAD

Beim Arbeiten mit großen Baugruppen und vielen 2D-Projektionen kann es zu längeren Berechnungszeiten kommen. IN-CAD nutzt bei der Erzeugung von 2D-Projektionen hauptsächlich die Leistung eines einzelnen CPU-Kerns. Dadurch kommt es vor, dass sich das Programm „aufhängt“ oder Berechnungen sehr lange dauern.

Mit den folgenden Tipps können Sie die Performance verbessern:


1. Einstellungen in IN-CAD

  • Automatische Aktualisierung deaktivieren: Berechnen Sie 2D Ansichten (Projektionen) nur bei Bedarf manuell, statt jede Änderung sofort aktualisieren zu lassen.

  • Detailgrad reduzieren: Nutzen Sie vereinfachte Darstellungen (z. B. ohne überflüssige Kanten).

  • Sichtbarkeit steuern: Blenden Sie Bauteile oder Unterbaugruppen aus, die für die aktuelle Zeichnung nicht benötigt werden.

  • Layer verwenden: Arbeiten Sie mit Layern, um Teile gezielt ein- oder auszublenden.


2. Hardware-Empfehlungen

  • CPU: Hoher Takt pro Kern ist entscheidend (z. B. Intel i7/i9 oder AMD Ryzen mit 4,5–5 GHz). Viele Kerne bringen bei 2D-Berechnungen wenig.

  • RAM: Mindestens 32 GB, besser 64 GB.

  • Datenträger: Schnelle NVMe-SSD für Projektdateien und Auslagerung.

  • Grafikkarte: Professionelle CAD-Grafikkarte (z. B. NVIDIA RTX A-Serie oder AMD Radeon Pro).


3. Windows- und System-Einstellungen

  • Energieoptionen: Stellen Sie in Windows den Energiesparplan auf Höchstleistung, damit die CPU nicht heruntergetaktet wird.

  • BIOS/UEFI: Stromsparfunktionen (C-States, Energiesparmodi) deaktivieren, damit die volle CPU-Leistung verfügbar ist.

  • Auslagerungsdatei: Größe mindestens gleich der RAM-Größe, besser das 1,5-fache, und auf einer schnellen SSD.


4. Zusammenfassung

Die 2D-Berechnung in IN-CAD ist CPU-lastig und profitiert vor allem von einem Prozessor mit hoher Taktfrequenz. Unterstützt wird die Performance durch ausreichend RAM, eine schnelle SSD und eine CAD-optimierte Grafikkarte. Durch eine gezielte Reduzierung der Baugruppenkomplexität (Layer, vereinfachte Darstellungen, manuelle Aktualisierung) lassen sich lange Wartezeiten ebenfalls deutlich verkürzen.